Dropbox vs. MS Office: wenn zwei sich streiten, ist der Nutzer am Arsch

Klare Sache, Dropbox rockt. Zumindest das Konzept. 

Das es mit der Umsetzung aber so dermaßen hapert, musste ich eben schmerzlich feststellen. Vor mir liegen ca. 20 Seiten zu schreibender Text, vom dem etwa fünf geschafft waren. Jetzt sinds nur noch drei. Und das nur, weil MS Word und die Dropbox sich nicht einigen können, wer denn jetzt eigentlich die Schreibrechte an der Datei hat. Eigentlich hätte ich stutzig werden müssen, als Word mir die Datei unter anderem Namen speichern wollte. - Wollte ich ja nicht, also alte Datei überschreiben. - Wird mir angeboten, beide zusammenzuführen. - Kann ja nicht schade, also alles überprüft, in der alten und der neuen Version steht drinne, was drinne stehen soll. Ist zwar komisch, aber solange der Text stimmt, ist ja egal... dachte ich. Also gespeichert. Dann hab ich mich aber doch gewundert, dass die Dropbox nichts synchronisiert hat. Hat ja anfangs bei ner 3MB Datei auch fünf Minuten gedauert. - Nachgeschaut: Protokoll.docx - letzte Änderung 19:13. Das ist aber schon länger her, wir hams doch schon halb elf. Wehe der Kram is weg. OK, der Kram ist weg. Unwiderruflich. Schöne Scheiße. Durch das Abspeichern hat Word auch sämtliche Auto-Speicherstände entfernt.

Im Forum gesucht: scheint ein Problem der Dropbox oder deren LAN-Sync zu sein. Ist mir ehrlich gesagt im Moment auch ziemlich egal. Auf jeden Fall versuchen da also zwei Programme gleichzeitig eine Datei zu bearbeiten, mal gewinnt der eine, mal der andere. FUCK! 

Also immer lokal speichern und von Hand in die Dropbox schieben. Zumindest was Word- bzw. Office-Dateien angeht. Bei einfachen Textdateien und Notepad++ ist mir das nämlich noch nicht passiert und da mach ich das schon ne Weile.


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