Stadtgespräche I

"'Tschuldigung, wollen Sie Gras, äh, Weed kaufen?"

"Wat? Nee."

"Ey wir, ähm, also für 10€ und 'is richtig gut und so."

"Nee lass ma, brauch ich nich."

"Naja, dann schön' Tag noch."

...und die waren höchstens 14.


Kill 'em All!

Tomaten und AmeisenIch wollte wie letztes Jahr Tomaten für den Balkon. Deshalb stehen auf dem Fensterbrett vier Blumentöpfe mit Tomatenpflänzchen. Und die stehen da seit Wochen.

Jetzt wollte ich grade gießen, da seh ich ein paar (im Sinne von wenige) Ameisen an einem der Töpfe. Fünf Sekunden später verlässt ein ganzes Ameisenvolk fluchtartig die frisch geflutete Erde. Erst dachte ich, die hätten da überwintert, aber dann würde den ja etwas spät aufgefallen sein das Frühling ist. Außerdem gieß ich ja heute nich zum ersten mal. Dann ist mir eingefallen, dass wir genau vor einem Jahr schon mal das Theater hatten:

Ameisen und SchuhDiese Mistviehcher sind aus einem kleinen Loch zwischen Wand und Fensterbrett gekommen. Damals hab ich das Loch einfach mit Heißkleber zugemacht, die Tierchen weggesaugt und gut wars. Das Loch war auch immernoch zu, diesmal kamen die unterm Fensterbrett aus der Wand und wollten wohl in den Tomatentopf einziehen.

Das Loch mit Baukleber zugemacht und dann? Wohin mit den Biestern? In der Menge wegsaugen? Lieber nicht, die ham da so kleine weiße Dinger mit sich rumgeschleppt...

Was sagt Google dazu? Einen Blumentopf mit Erde als Nesthilfe anbieten. Gehts noch?

Tot treten. Ist nur mäßig effektiv und klappt auch nur bei denen, die es schon auf den Fußboden geschafft haben. Letztendlich hab ich mich dann für die zugegebenermaßen nicht besonders schöne Deo-Feuerzeug-Methode entschieden. Ist wirklich nicht besonders schön, so sadistisch bin ich nicht veranlagt und ich hab jetzt auch n schlechtes Gewissen und der Raum stinkt. Nach Adidas. Aber es funktioniert besser als erhofft...

Bleibt zu hoffen, dass sich das nicht wiederholt. Für mich und für die Ameisen.


Google, Facebook und der Datenschutz – meine eigene Lösung

Neulich hat Google bekanntgegeben, dass sie es ihren Nutzern irgendwann bald ermöglichen wollen, selbst zu bestimmen, ob sie von ihrem Analysedienst Google Analytics erfasst werden wollen oder nicht.

Ich selbst habe eine geteilte Meinung zu Google Analytics. Auf der einen Seite steht die Neugier des Webseitenbetreibers, wer denn alles so die eigene Seite besucht. In dieser Hinsicht bietet Analytics wirklich sehr umfassende Ergebnisse. Andererseits erlaubt grade diese Vielfalt an Informationen Google "Bewegungsprofile" im Netz zu erstellen. Und das ist schon irgendwie gruselig.

Noch schlimmer in Bezug auf die Bewegungsprofile ist Facebook. Vor ein paar Wochen hat Facebook den "Like-Button" so erweitert, dass dieser nicht nur für Facebook-Inhalte, sondern für quasi jede Website verfügbar ist. Auf der entsprechenden Seite muss nur die zu"gefallende" URL angegeben werden und schon erhält man ein kleines bisschen Quelltext mit dem der Button eingebunden werden kann/soll. Dabei handelt es sich um einen IFrame, ein Stückchen Website, auf das ich keinen Einfluss habe. Und genau hier liegt das Problem: Facebook kann durch diesen IFrame, der technisch gesehen ein Teil von Facebook ist, auch auf von Facebook erstellte Cookies zugreifen. Das heisst, sofern ich mich nicht explizit bei Facebook ausgeloggt habe, kann Facebook mich über den Like-Button als Person (oder zumindest als Profil) identifizieren. Überall, wo diese Buttons eingesetzt sind.

Ich nutze Facebook deshalb nur noch im Privat-Modus des Browsers. Ausserdem werden bei mir Cookies von Drittanbietern blockiert.

Aber ich gehe noch einen Schritt weiter und setze hier auf LemmingZ.de auf Freiwilligkeit. Im Impressum gibt es die Möglichkeit festzulegen ob die entsprechenden Dienste von Google und Facebook angezeigt werden sollen oder nicht. Inhalte beider Anbieter werden erst im nachhinein mit JavaScript eingebunden, wer LemmingZ.de mit abgeschaltetem JavaScript besucht, bleibt sowieso von beidem verschont.


Stadtderby

Heute ist es dann endlich amtlich der Hertha Berliner Sport-Club e. V. verabschiedet sich nach 13 Saisons aus der ersten Liga. Schade drum. Dafür gibts dann nächstes Jahr das Derby gegen Union, hat doch auch was. Irgendwie.

Geschrieben am Uhr von MasterJay. 1 Kommentar


Rechtschreibkorrektur des TinyMCE reparieren

Wer Wordpress nutzt, der nutzt zu 99% auch den TinyMCE, einen WYSIWYG-Texteditor. Dieser bietet als Plugin auch eine Rechtschreibkorrektur an (bei WP standardmäßig aktiviert).

Wenn auf dem Server das cURL-Modul nicht installiert ist, kommt es beim Ausführen der Rechtschreibkorrektur sehr wahrscheinlich zu folgendem Fehler:

Error response: <br />
<b>Warning</b>:
   fgets() [<a href='function.fgets'>function.fgets</a>]:  SSL: fatal protocol error in  <b>/wordpress/wp-includes/js/tinymce/plugins/spellchecker/classes/GoogleSpell.php</b>  on line <b>94</b><br /> {"id":null,"result":["Tesat"],"error":null}

Nach langer Recherche bin ich darauf gestoßen, dass es sich hierbei um einen php-Bug handelt, der irgendwie in Zusammenhang mit MySQL auftritt.

So schwer es war das Problem zu identifizieren, so leicht ist die Lösung: ein @ vor fgets() in Zeile 92 der /wordpress/wp-includes/js/tinymce/plugins/spellchecker/classes/GoogleSpell.php

					$xml .= @fgets($fp, 128);

Wenn wir einmal dabei sind, können wir auch noch ein zweites Problem lösen (was aber nur auftritt, sofern das Blog utf-8-kodiert ist, was auch in den meisten Fällen der Fall sein sollte), die falsch codierten Umlaute etc. Im WP-Deutschland-Blog gibts die Lösung,  in Zeile 41  wird überflüssigerweise die Funktion utf8_decode() aufgerufen, was zu dieser Verunstaltung der Sonderzeichen führt. Ändert man diese Zeile in

			$sug = explode("\t", $this->_unhtmlentities($matches[0][4]));

so läuft wieder alles wie es soll


mit 500$ bei der Rallye Mexico antreten

Colin McRae Rally 2.0 gespielt zu haben, macht mich nicht wirklich zu nem Rally Fan, aber wenn sich einer hinstellt und mit nem fast 20 Jahre alten BMW ohne Crew die Rally Mexico mitfährt und am Ende ne bessere Zeit hinlegt als einige WRC Profiteams, dann hat der gute Mann meinen Respekt verdient. Die ganze Geschichte gibt es hier und wer jetzt Lust bekommen hat mit seinem Polo bei der ADAC Rallye Deutschland teilzunehmen, findet hier alle nötigen Informationen.