Bitte nicht schütteln: der Conrad Adventskalender 2015

Auch wenn es nur noch gut zwei Wochen bis zum ersten Dezember/Türchen sind, möchte ich trotzdem nicht auf den obligatorischen Conrad-Adventskalender-Post verzichten. Daher wie immer erst die Übersicht der letzen Jahre:

Wer wissen möchte, um was es diese Jahr geht, liest sich den Titel dieses Posts nochmal durch oder sucht auf der Produktseite des diesjährigen Kalenders nach dem Datenblatt.

In diesem Sinne: genießt die letzten White-Christmas-freien Tage.

 


[how to] Radicale auf dem Raspberry Pi installieren (CardDAV-/CalDAV-Server)

Radicale Raspberry Pi Logo

Um seine Kalender und Kontake auf mehreren Geräten syncron zu halten, gibt es verschieden Möglichkeiten. Am einfachsten geht das warscheinlich mit Google, die unterstützen viele Formate und machen auch den Export der Daten verhältnismäßig einfach. Bei Apple und Microsoft wird es außerhalb des eigenen Systems etwas umständlich.

Wer auf den Upload in die "Cloud" verzichten möchte, kann sich sog. CalDAV- bzw. CardDAV-Server einrichten. Gerade weil eine Synchronisation nicht permanent erfolgen muss, bietet es sich an, diesen Server im heimischen LAN zu betreiben, wofür sich wiederum der Raspberry Pi oder ein ähnlicher Minicomputer hervorragend eignet.

Wer auf seinem RasPi bereits einen Webserver wie Apache oder nginx laufen hat oder Wert auf ein hübsches (Web-)Frontend legt, der sollte sich Baïkal genauer ansehen und auch ownCloud hat entsprechende Features an Bord.

In einem Podcast von Marcus 'monoxyd' Richter zum Thema private Cloud bin ich auf Radicale aufmerksam geworden, einen einfachen Kalender- und Kontakte-Server, der als Python-Skript auf fast jedem System läuft. Glaubt man der Website, dann läuft der sogar ohne Konfiguration und Installation. Da dann aber ein paar Sachen doch nicht so klappen, wie ich mir das vorgestellt hatte und ich keine 100%ige out-of-the-box-Lösung gefunden habe, nochmal für mich selbst, falls ich mal kein Backup gemacht habe und für alle Suchenden:

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Bunter die Lämpchen nie blinken: der Conrad-Adventskalender 2014

BREAKING! Der Elektronikhändler Conrad bietet dieses Jahr einen eigenen Adventskalender voller elektronischer Bauteile statt Schokolade (oder Bier) an! – genau so wie schon in den vergangenen fünf Jahren.

Conrad Adventskalender 2014

Wer unbedingt schon wissen will, was es dieses Jahr gibt, der sollte sich den Kalender aus dem Jahr anschauen, in dem Barrack Obama für seine offensive Friedenspolitik mit dem Oscar Nobelpreis ausgezeichnet wurde.

Und wer noch drei Mark fuffzich sparen will, der kann ja mal nachsehen, obs beim Conrad umme Ecke noch den Vorjahreskalender gibt.


Conrad Adventskalender 2013

Seit Wochen schon gibt es Weihnachtsgebäck und -schokolade in den Supermärkten, das LemmingZ-Weihnachtslogo hängt auch schon ein Jahr auf der Seite, warum also nicht auch den obligatorischen Post zum mittlerweile fünften Conrad Adventskalender.

  • 2008 und 2009 gabs LEDs, Piezo-Summer und Transistoren,
  • 2010 kamen dann OPVs dazu,
  • 2011 der Timer NE555,
  • 2012 p-Kanal- und n-Kanal-MOSFETs in Form des 4007

Dieses Jahr geht es, soviel sei schon mal verraten, u.a. um digitale Schaltungslogik (Spoiler!).

Die Datenblätter der vergangenen Jahre gibts im 2012er Post.

PS. heißt das dann eigentlich, das der Spekulatius zu Weihnachten evtl. schon ein viertel Jahr im Regal gelgen hat? Ich meine wer kauft den Weihnachtskram in den Mengen, in denen die jetzt schon angeboten werden?


Syntax Highlighting in MS Office (Word, Powerpoint)

Es gibt Tage, an denen irgendwelchen Quelltext/-code zur Dokumentation in Office-Dokumente einfügen muss. Erstellt ist der Code meist in einer IDE, oder zumindest in einem Texteditor, der mittles Sytaxhervorhebung die Lesbarkeit verbessert. Das doofe ist nur, dass der Text sich nur einfarbig in Word und Powerpoint hinfügen lässt.

Notepad++: Copy text with sytax highlightingAbhilfe kann man sich schaffen, indem man nicht den reinen Text kopiert, sondern den Text im RichTextFormat (RTF). Bei Notepad++ geht das über (Rechtsklick)/ Plugin commands/ Copy Text with Syntax Highlighting.

Wer kein Notepad++ oder SciTE zur Verfügung hat, der kann sich unter http://tohtml.com den Text einfärben, dort stehen auch mehrere Farbschemata zur Auswahl.

Nun kann man den Text/Code schön formatiert und bunt in Word einfügen.

MS Word: highlighted source code

Etwas komplizierter ist es bei Powerpoint, hier muss erst im Einfügen-Dialog ausgewählt werden, dass der Text als RTF eingefügt werden soll:

MS Powerpoint: Inhalte einfügen MS Powerpoint: formatierten Text einfügen

Und so sieht dann das Endergebnis aus:

MS Powerpoint: Syntaxhighlighting


Raspberry Pi im eduroam-WLAN betreiben (IEEE 802.1X)

Raspberry Pi

Es soll ja Menschen geben, die zu Bildungszwecken von ihrer Lehreinrichtung einen Raspberry Pi (geliehen) bekommen haben. Einige dieser Lehreinrichtungen nutzen das sogenannte eduroam, eine Initiative, die Mitarbeitern und Studenten von partizipierenden Universitäten und Organisationen einen Internetzugang an den Standorten aller teilnehmenden Organisationen unter Verwendung ihres eigenen Benutzernamens und Passwortes über (Wireless) LAN ermöglicht.

Wenn man nun seinen RasPi über WiFi im eduroam betreiben möchte, aber nur rudimentäre Linux-Kenntnisse besitzt, hat man evtl. ein Problem, denn der WLAN-Assistent des RasPi-Standard-Linux Raspbian ist sehr einfach gehalten und unterstützt nicht den IEEE 802.1X-Standard zur Authentifizierung.

Da dieser Assistent aber auch nur den wpa_supplicant füttert, kann man dessen Konfigurationsdatei auch von Hand erstellen und dann klappts auch mit dem eduroam.

Auch wenn die eigenen Zugangsdaten bei jedem Teilnehmer des eduroam funktionieren sollten, kann es sein, dass Algorithmen von Standort zu Standort verschieden sind, daher sollte man sich vorher beim jeweiligen Rechenzentrum informieren und die Angaben unten in der Beispieldatei anpassen. Bei mir war es wichtig, zuerst das Stammzertifikat der Hochschule auf dem RasPi zu speichern.

wpa_supplicant.conf

ctrl_interface=DIR=/var/run/wpa_supplicant GROUP=netdev
update_config=1

#Einstellungen des Heimnetzes, bei Bedarf disabled=0 setzen
network={
	ssid="homeWLAN"
	psk="******"
	proto=RSN
	key_mgmt=WPA-PSK
	pairwise=CCMP
	auth_alg=OPEN
	disabled=1
}

#Einstellungen zu eduroam
network={
	ssid="eduroam"
	proto=RSN
	key_mgmt=WPA-EAP
	pairwise=CCMP
	auth_alg=OPEN
	eap=TTLS
	#Entsprechende Zugangskennung, in den meisten Fällen die komplette Email-Adresse!
	identity="s05*****@htw-berlin.de"
	password="********"
	ca_cert="/etc/wpa_supplicant/deutsche-telekom-root-ca-2.der"
	phase2="auth=PAP"
	priority=5
}

Diese Datei muss dann nur noch auf dem RasPi unter /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf gespeichert werden (Root-Rechte beachten!).