[52 Games|05] Prüfung: Colin McRae Rally 2

Seit Colin McRae Rally 2 habe ich jedes Spiel der Serie gespielt. Allerdings muss ich sagen, dass seitdem es nicht mehr Rally sondern DiRT heißt, ein für mich wesentliches Element in den Hintergrund getreten ist: die Wertungsprüfungen. DiRT3 ist grafisch durchaus ansprechend, aber dass ich um im Spielverlauf vorwärts zu kommen irgendwelche Kisten umheizen und Donuts machen muss stört mich. Das erinnert mich eher an Spaßracer wie NFSU. Außerdem ist es jetzt so, dass wenn mal zwei oder drei Etappen hintereinander zu fahren sind, ich die Ziellinie auf drei Felgen überqueren kann und ich in der nächsten Prüfung wieder in einem neuen Fahrzeug sitze. Da fand ich die alten Teile besser, wo man mehrere Wertungsprüfungen hintereinander hatte, der Fahrzeugschaden aber erhalten blieb und man zwischendurch auch nur ein Zeitkontingent zum Reparieren oder zum Verändern der Fahrzeugeinstellungen hatte.

Und noch mal Prüfung: ich habs dann mal mit Richard Burns Rally probiert, einem "realistischen" Rallyspiel, und bin erstmal voll auf die Nase gefallen. Bevor man überhaupt Rallys fahren kann, muss man eine Art Fahrschule absolvieren. Da ich jemand bin, der seit jeher mit der Tastatur fährt, eine doppelte Herausforderung: erstmal musste lernen mit nem Gamepad umzugehen, und dann noch die Prüfungen, die man nur bestehen kann, wenn man lernt langsam zu fahren. Work in progress.


[52 Games|04] Minimalismus: Blobby Volley

Minimalismus: Achtung, die Kurve!


Mehr als diese drei Wörter ist mir die ganze Woche nicht zu Minimalismus Spiele eingefallen und das hätte ich Sonntag auch so geposted, aber da es diesmal ne Fristverlängerung gibt (Gute Besserung...), hab ich mich entschlossen, über Blobby Volley zu sinnieren.

Blobby Volley hat vor vielen Jahren irgendwer mal zur LAN-Party mitgebracht, und obwohl das Spielprinzip wirklich sehr minimalistisch ist (zwei Gummibären spielen Volleyball. in 2D), hatten wir ne ganze Menge Spaß damit.

Irgendwann hatte ich den Schlüssel zum Raum der Schülerzeitung unserer Schule "vererbt" bekommen, die beiden aktiven Chefredaktuere hatten ihr Abitur gemacht und die anderen Schreiberlinge waren erst so ca. neunte Klasse und konnten den Laden nicht alleine schmeißen. Somit hatte ich meinen privaten Pausenraum und auch wenn mit den dortigen Rechnern nicht mehr viel anzufangen war, Blobby Volley konnte man immerhin drauf spielen. Und so kam es dann, dass wir uns gegen Ende der 13. Klasse in der Freistunde vor Sport zusammengesetzt , mal nen Wodka oder nen Absinth getrunken und uns dann mit Blobby Volley auf die bevorstehenden 90 Minuten Volleyball vorbereitet haben. Hach, damals...

Blobby Volley wird übrigens immer noch weiterentwickelt, erst vor zwei Wochen gab es den ersten RC von Blobby Volley 2, außerdem kann mans im Browser spielen. Ohne Flash!


[52 Games|03] Natur: Dear Esther

Dear Esther. I have lost track of how long I have been here, and how many visits I have made overall. Certainly, the landmarks are now so familiar to me that I have to remind myself to actually see the forms and shapes in front of me. I could stumble blind across these rocks, the edges of these precipices, without fear of missing my step and plummeting down to sea. Besides, I have always considered that if one is to fall, it is critical to keep one's eyes firmly open.

Dear Esther - Beginnig ScreenshotDear Esther ist kein Spiel, Dear Esther ist eine Geschichte. Wobei das auch wieder nicht ganz stimmt, eine Geschichte hat eine Handlung, aber davon hat selbst Serious Sam mehr. Eher geht es darum eine, oder besser drei Geschichten zu erfahren: die eigene, die des Autors Donnelly und die des Hirten Jacobson. 

Während man sich vom Leuchtturm aus aufmacht in Richtung des in der Ferne blinkenden Sendemasts, bekommt man an verschieden Stellen immer wieder Teile der Geschichten erzählt, die Reihenfolge ist jedoch bei jedem Durchlauf verschieden.

Nachteile: ordentliches Englisch sollte man trotz Untertitel (auch nur in Englisch) schon draufhaben, sonst geht einiges an Inhalt verloren. Es gibt vier Kapitel, die nach und nach freigeschaltet werden, allerdings kann man nicht speichern, man sollte also nicht zu tief ins Wasser zu gehen oder von Klippen zu springen. 

Noch weitere Fakten etc. gibts bei Leuten die besser schreiben bzw. reden können als ich.

Wer grade 8€ übrig hat, Spaß am Visuellen und einen einigermaßen leistungsfähigen Rechner (alle Einstellungen aufs Maximum sollte man sich schon gönnen...) hat, dem kann ich Dear Esther nur empfehlen. Wen nur die Story insteressiert, kein Geld ausgeben will, der kann sich auch die ursprüngliche Version als Half Life 2-Mod kostenlos herunterladen.

Und nun zum Thema: Bis auf die Ausnahmen der Hosentaschenkonsolen könnten Games und Natur kaum gegensätzlicher sein. Also was über Natur in Spielen. Und hier scheint mir Dear Esther genau das richtige zu sein, es zeigt was möglich ist. Das haben zwar vorher auch schon andere gemacht (z.B. FarCry), aber hier ist die Natur zum Erkunden da. Ein Spiel für die, die bei CMR auf der Strecke stehen bleiben, um die Aussicht zu geniessen, für die, die im Schritttempo durch Liberty City fahren und das Detailreichtum bewundern, ständig in der Hoffnung noch etwas neues zu entdecken. 


[52 Games|02] Kälte: Silent Hill - The Room

Ich mag Kälte. Also wenn es draußen so richtig arschkalt ist, was ja hier in Berlin im Vergleich zu anderen Regionen Deutschlands doch eher selten der Fall ist. Außer dieses Jahr, da ists auch hier kalt. Super! Was ich nicht mag, ist dieses Pseudo-Kälte, die einen durchzieht wenn der Kreislauf im Keller ist, weil man z.B. seit Stunden fast bewegungslos vorm Rechner sitzt.

Und nun zum Thema "Kälte und Irgendwas mit Spielen": mir fällt nüscht ein.

Also mir fällt schon was ein, z.B. dass Kälte eine der Konstanten unserer ersten drei LAN-Parties war. Oder dass die Kreislauf-Kälte sich auch im Sommer bemerkbar macht, wenn man 40 Stunden nicht geschlafen hat. Dann kann man auch bei 28°C frieren. Aber mir fällt kein Spiel ein, bei dem ich sagen würde, dass ich das mit Kälte assoziiere.

Ich hatte einige Ideen, alles verworfen:

  • Taschenbillard - für so einen billigen Gag ist mir der Beitrag dann doch zu schade. Außerdem muss man den dann am Ende auch noch erklären...
  • Rollenspiele - lassen mich kalt. Eine Aussage, ein Satz:  zu kurz (und gleich ne ganze Spielegattung abfrühstücken ist auch blöd.)
Ich hab allen Ernstes meine Sammlung nach Spielen durchsucht, in denen Schnee vorkommt. Selten dämliche Idee, in jedem x-beliebigen Shooter gibts n Winterlevel. Die CMR-Serie hat die Schweden-Serie. Und überhaupt. Dreck.

So. Ich hab doch noch was gefunden: Vor vielen Jahren habe ich mir mal ein Spiel gekauft, was dann nicht so richtig flüssig lief und was ich seit dem auch nicht mehr angefasst habe: Silent Hill 4: The Room. Grusel und Kälte haben ja auch irgendwas gemeinsam.

Ich werde das jetzt installieren und dann ins Bett gehen. Weil mir kalt ist. Und morgen werd ichs dann spielen. Wenn mir nicht kalt ist Auch wenn mir dann kalt sein sollte.

Ha, und schon wieder ein Spiel für Erwachsene ausgewählt.


[52 Games|01] Neubeginn: Max Payne

Ich habe eine Weile überlegt, über welches Spiel ich zum Thema Neubeginn schreiben könnte, dachte an Braid und Anno, wegen dem Plot, was mir aber zu philosophisch bzw. nicht philosophisch genug war. Habe mich nun für Max Payne entschieden:

Zuerst angespielt habe ich Max Payne vor ca. 10 Jahren auf unserer ersten oder zweiten LAN-Party. Allerdings haben die Story, die nicht überspringbaren Zwischensequenzen und die völlige Übermüdung mein kleines, unbescholtenes Teenagerhirn überfordert, sodass ich das Spiel erstmal wieder gelöscht habe. Ein paar Monate später dann ein Neubeginn, ich biss mich durch, musste dann aber feststellen, dass die Gegner im Spiel nicht so leicht zu besiegen waren, wie meine Klassenkameraden in Counter-Strike*. Also hab ichs dann irgendwann aus Frust ganz aufgegeben.

Vor ±2 Jahren hab ich Max Payne auf eBay kaufen wollen. Zwei Tage vor Auktionsende war der Artikel weg, wegen Jugendschutz und so. Ich war glücklicherweise der einzige Bieter und der Verkäufer hat mir dann auch noch angeboten das Spiel zu meinem Einstiegsgebot zu verkaufen. Damit war ich dann im Besitz einer legalen Kopie des Spiels und dann kamen die nächsten Neubeginne: bis ich dann endlich Spielen konnte, brauchte es wieder einige Anläufe, Windows war moderner geworden und alte Spiele liefen nicht einfach unter Vista.

Grade weil es nur einen Quicksave-Slot gibt, ist Max Payne so ein Spiel, was man öfters neu beginnen muss, wenn man nicht aufpasst. Einmal an der falschen Stelle gespeichert und man kann von vorne anfangen. Oder an der falschen Stellen nicht gespeichert. Klar gibts auch noch die manuellen Slots, aber wenn man, das Blut voller Adrenalin, weiß, dass hinter der nächsten Tür fünf Gegner warten und man hofft, die alle innerhab der Bullet-Time zu erledigen, weil man keine Painkills mehr hat, wer denkt denn dann noch an manuelles Speichern? Tja und dann stellt man fest, dass das M16 noch vier Schuss hat, die Baretta voll ist, einem dafür aber die Skills fehlen um damit noch was zu reißen. Da bleibt dann nur das ganze Level neu beginnen.

*Ich war und bin kein ProGamer, aber erstens waren wir nur zu sechst, eine Runde also nie besonders lang und als Camper konnte ich immerhin ein paar Punkte machen ;)


52 Games

Ich(/wir?) werde mal wieder an einem Blog-Projekt teilnehmen. Hab ich schon einmal gemacht, ging um Kaffee, ein Jahr später hat sich der Initiator umgebracht. Passiert diesmal hoffentlich nicht.

52 Games

Diesmal gehts um Spiele, jede Woche wird es ein vorgegebenes Thema (z.B. Soundtrack, Verfolgungsjagd, Neubeginn) geben und ihr seid aufgefordert, ein passendes Game auszuwählen und auf eurem Blog ein paar Zeilen darüber zu schreiben.