Neues von "Die Ärzte"?!

Grade zufällig drüber gestolpert, ick zitiere einfach ma:

Entenhausen, 28. Juni 2011 - Das Micky Maus-Magazin feiert am 29. August seinen 60. Geburtstag und veröffentlicht aus diesem Anlass eine Lifestyle-Sonderausgabe mit dem beliebtesten Einwohner aus Entenhausen: Donald Duck. DONALD - Das Magazin - erscheint am 11. August im Egmont Ehapa Verlag und enthält unter anderem ein Interview mit der sogar über die Grenzen Entenhausens hinweg bekannten Band DIE ÄRZTE, die Donald Duck ihr erstes Interview seit Jahren gegeben haben.

Donald Duck, der hier sein Talent als investigativer Musik-Journalist eindrucksvoll unter Beweis stellt, konnte der "Besten Band Entenhausens" dabei einige sehr interessante Neuigkeiten entlocken... zudem zeigen DIE ÄRZTE in einer speziellen Bilderstrecke ihr wahres Gesicht.

Ick will ja nich groß spekulieren, aber es sind auch schon drei Konzerte für 2012 auf den Greenfield-, Southside- und Hurricane-Faestivals angekündigt...

Mehr Informationen zum Sonderheft gibts im Blog des Egmont Ehapa Verlags.

PS: Farin Urlaub war in letzter Zeit ja mehr als Fotograf als als Musiker tätig, bei Jeriko gibts ein kleines Interview zu seiner Ausstellung im LUMAS Stuttgart über Mali.


Facebook: Wikipedia-Fail und der Wert eines Nutzerprofils

Und es ist wieder mal Zeit für den obligatorischen Facebook-Rant. Diesmal sinds auch gleich mehrere Dinge, die mir an dieser fleischbytegewordenen Allmachtsphantasie auf den Kranz gehen:

stümperhaft implementierte automatische Wikipedia-Einträge

Wenn genügend Leute Personen oder Intressen oder was-weiß-ich-was bei sich ins Profil eintragen und bisher niemand eine entsprechende Fanpage angelegt hat, schaut Facebook nach, ob es einen Wikipedia-Eintrag dazu gibt. So weit, so gut. Aber das Parsing seitens Facebook ist dermaßen rigoros, dass fast alle HTML-Tags rausgefiltert werden. Dass man beim automatischen Übernehmen von Inhalten aufpassen muss versteht sich von selbst, aber dass dann eine derartige, besonders inhaltliche, Grütze dabei rauskommt:

Facebook: Eduard Anatoljewitsch Chil

Eduard Anatoljewitsch Chil ist ein russischer Sänger (Bariton).

Eine 1976 gedrehte Aufnahme seiner (ursprünglich 1966 gesungenen) vokalisierten Version des Titels von Arkadi Ostrowski (1914–1967) wurde 2010 über YouTube zum Internet-Phänomen und machte ihn international bekannt, im deutschsprachigen Raum als „Trololo-Mann“. Er selbst äußerte sich dazu wie folgt:

Chil wurde 2010 in David Cronenberg s Film A Dangerous Method als Vater von Keira Knightley besetzt.

Wikipedia: Eduard Anatoljewitsch Chil

Eduard Anatoljewitsch Chil (russisch Эдуард Анатольевич Хиль; *4. September 1934 in Smolensk) ist ein russischer Sänger (Bariton).

Eine 1976 gedrehte Aufnahme seiner (ursprünglich 1966 gesungenen) vokalisierten Version des Titels Я очень рад, ведь я, наконец, возвращаюсь домой(deutsch :Ich bin sehr froh, endlich daheim zu sein) von Arkadi Ostrowski (1914–1967) wurde 2010 über YouTube zum Internet-Phänomen und machte ihn international bekannt, im deutschsprachigen Raum als „Trololo-Mann“. Er selbst äußerte sich dazu wie folgt:

„I haven't heard anything about it. It's nice, of course! [...] Thereby hangs a tale about this song. Lyrics were written for it, but they were poor. I mean, they were good, but one couldn't publish them at that time. [...] Of course, we failed to publish it at that time, and we, Arkady Ostrovsky and I, decided to make it a vocalise. But the essence remained in the title. [...]“

– Eduard Chil: Life News

„Ich habe davon überhaupt nichts gehört, aber es ist natürlich nett. [...] Es gibt eine Geschichte zu diesem Lied. Es wurde dazu zwar ein Text geschrieben, aber [dies]er war schlecht. Ich meine, eigentlich war er gut, aber man konnte ihn zur damaligen Zeit nicht veröffentlichen. [...] Natürlich haben wir es nicht geschafft, ihn zu veröffentlichen, also entschlossen wir, Arkady Ostrovksy und ich, uns dazu, eine Lautversion zu machen. Der Kern der Geschichte verblieb im Titel. [...]“

Chil wurde 2010 in David Cronenbergs Film A Dangerous Method als Vater von Keira Knightley besetzt.

Man sieht: Das Feature ist nett, die Umsetzung lässt aber oft einen Großteil der Informationen außen vor. Schade.

Facebook ist fast 80 Mrd. $ wert und hat rund 150 Mio. Mitglieder – rechnen wir mal nach

80.000.000.000$ ist krass viel Geld. Teilen wir das durch 150.000.000 kommen wir auf 533,33$. Pro Mitglied. 

Dass das nicht ganz so einfach ist, ist mir natürlich klar, Alexander Dill kommt immerhin auf 100-200€ und das ist auch schon mal ne Hausnummer. Nochmal: Das ist der Wert, den ein Nutzerprofil durchschnittlich hat. Klar gibts da große Unterschiede, ein fast leeres Profil ist kaum was Wert und jemand, dem immer alles gefällt, macht den werbewirksamen Nutzen auch kaputt (und wird dann evtl. auch gesperrt). 

Aber jemand, der wirklich SEINE Intressen angibt, ist der feuchte Traum eines jeden Verkäufers, da der ihm dann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Produkte präsentieren kann, die ihn auch noch interessieren. Und dabei sind die Privatsphäreeinstellungen völlig fürn Arsch, die schützen vielleicht vor Stalkern, aber nicht vor personalisierter Werbung.

Nuff said.

Jetzt bin ich ja doch auch ein bisschen auf Google+ (Demo) gespannt, aber gleichzeitig zu faul noch darüber zu schreiben. Aber ich kann mich noch schnell mal über SpiegelOnline aufregen: Es gibt Leute im Internet, die es irgendwie schaffen den ganzen Tag Kram zu posten. Die machen das irgendwie nebenher und verdienen (außer Flattr und n bisschen Werbung) kein Geld damit. Und wenn die über was schreiben, sind die sich auch nicht zu schade da mal eben den Link mit rein zu kleben, wo sie ne Information her haben. Kost' ja nüscht.

Und dann gibts Online-Magazine, die das gleiche machen, aber davon leben. Und die kriegen das nicht hin auch nur einen Link zu setzen, der NICHT auf die eigenen Seiten geht. SpOn-Artikel über Googles neues Social Network, zwei Seiten Text, aber nicht ein Link zu Google, wo man sich mal selbst informieren könnte. #fail


5½-tägige Kreuzfahrt von Bergen nach Kirkenes im Livestream [update]

Der norwegische staatliche Rundfunk NRK sendet vom 16.06.2011 19:45 bis zum 21.06.2011 9:45 live von einem der Hurtigruten-Schiffe auf dessen Reise von Bergen nach Kirkenes. Zu sehen eben auf Kanal 2 des NRK oder im Livestream auf deren Website... oder hier:

People have travelled along the Norwegian coastline with “Hurtigruten” since 1893. This unique and spectacular journey is also known as “The World’s Most Beautiful Sea Voyage”. Spectacular fjords, midnight sun and genuine Norwegian scenery make the setting for a trip from Bergen to Kirkenes.

We broadcast the whole trip live minute by minute for 134 hours on NRKs channel two - and here at nrk.no! The journey begins Thursday, June16th 7:45 PM and will last day and night until Wednesday, June 22nd at 09:45 AM. We load and unload, eat, reminisce in TV archives, talk to tourists and locals, but first and foremost: we enjoy the voyage and the scenery!

Auch wenn ich nicht glaube dass man jetzt dort oben Nordlicht sehen kann, die Hälfte der Strecke liegt nördlich des Polarkreises und da die zur Sommersonnenwende dort oben ankommen, wirds auf jeden Fall nachts nicht dunkel sein und ne Mitternachtssonne würd ich ja auch gerne mal sehen.

[update]

Da habe ich mich anscheinend geirrt und den Livestream kann man nicht in seine Website einbinden, deshalb hier noch mal der Link: http://nrk.no/hurtigruten/?lang=en.

Was ich aber noch viel besser finde als den Livestream, ist die Tatsache, dass die nach jedem Landgang das Videomaterial der Frontkamera in 1080p-Qualität unter CC-BY-SA-Lizenz per Torrent ins Netz stellen. Diese Lizenz gilt übrigens für das Ganze Projekt. Unter http://www.flickr.com/photos/nrkbeta/sets/72157626943504450/ gibts n Flickr-Steam der auch ständig aktualisiert wird.

Noch ein Hinweis für alle Mashup-Freunde: Nach der Reise werden sämtliche Schiffsdaten als JSON-Datei zur Verfügung gestellt und wer bis zum 1. September das schönste Mashup/Visualisierungs-Dingsbums/what-ever abliefert, kann ca. 1000€ gewinnen!

[via Caschy]


Facebook: doppelte Sicherheit und Gesichtserkennung

Es ist keine zwei Wochen her, seit bekannt gegeben wurden, dass Facebook zusammen mit Microsoft den GesichtsBilderkennungsdienst PhotoDNA verwendet, um jetzt auch die auf Facebook hochgeladenen Fotos auf Kinderpornographie zu überprüfen. 

Heute wurde ich nun drauf aufmerksam gemacht, dass Facebook (auch in Deutschland!) einen neuen Dienst ausgerollt hat: die automatische Gesichtserkennung. Und natürlich ist das Feature standardmäßig aktiviert...

Damit soll das Markieren von Personen auf Fotos vereinfacht werden, da man jetzt die Personen nur noch bestätigen muss. Wem das nicht gefällt, der kann das unter Konto→Privatsphäreeinstellungen→Benutzerdefinierte Einstellungen→Dinge, die ich mit anderen Personen teile/Freunden Fotos von mir vorschlagen deaktivieren (s. Bild).Gesichtserkennung deaktivieren<ParanoiaMode>Ob Facebook dein Gesicht nicht trotzdem auf Bildern sucht, weiß keiner so genau.</ParanoiaMode>

Auf der anderen Seite tut das Zuckerberg'sche Imperium aber auch was für die Kontosicherheit: Auf Wunsch muss man einen Login von einem fremden Gerät (sprich neue Browser/OS-Kombination) mit einer PIN bestätigen, die man per SMS bekommt. Und da ist der typische Haken, Facebook will eure Handynummer.

Und auch diesmal wieder was zum runterkommen aus meinem quasi Lieblingsblog:


Spiel des Monats: Pandemic 2

Aus gegebenem Anlass:

Pandemic 2 World Map

Ziel: mittels Bakterium, Parasiten oder Virus eine Pandemie auslösen und einen möglichst großen Teil der Menschheit auslöschen. Euren Erreger könnt ihr während des Spiels upgraden und so neue Symptome und Resistenzen zu entwickeln. 


mit dem VZ-Plauderkasten kostenlos telefonieren*

*reißerische Überschrift und auch nur die halbe Wahrheit, aber:

Mit dem Plauderkasten (der Chat in den VZs) kann man ab jetzt kostenlos vom PC/Mac/etc. ins Mobilfunknetz telefonieren, wenn:

  • der mobile Gesprächspartner eine VZmobil-SIM-Karte besitzt und
  • diese im einem der VZs eingetragen ist.

Genaueres findet man im VZblog und auf der Seite von VZmobil, wo auch alle anderen Details zum Vertrag stehen. Mit 0,09€ pro Minute bzw. SMS liegt das Ganze im Bereich anderer Prepaid-Anbieter. Interessant finde ich die Gratis-Anruf-Option, 30s kostenloser Anruf zu einer Festnetznummer, die einmal monatlich gewechselt werden.

[Ich habe für diesen Beitrag (noch) kein Geld von Irgendwem bekommen.]